Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V.
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Ein erlebnisreiches und tolles Winterwochenende im Harz mit der DLRG-Ortsgruppe Haddessen

Ein altes Sprichwort sagt: Start und Landung sind immer am schwierigsten. Das sollte auch für unsere DLRG-Harzexkursion am letzten Januar-Wochenende 2015 zutreffen. Pünktlich zu den Halbjahresferien hatten wir wieder zur traditionellen Winterfreizeit in den Harz eingeladen. Und nach zwei Absagen in den letzten beiden Jahren sollte es dieses Jahr wieder klappen: Hatten sich doch 11 Teilnehmer (6 Kinder, 2 Erwachsene, 3 Betreuer und Fahrer) angemeldet.

Heftiger Schneefall erschwerten die Vorbereitungen am Freitagabend und auch während der Hinfahrt am Samstagvormittag hörte es nicht auf zu schneien. Erst am Harzrand hörte der Schneefall auf und die Straßen konnten besser befahren werden. Zwar mussten wir vor unserm Quartier in Walkenried noch Schnee schieben, um mit dem Bus der DLRG-Jugend aus Hannover-Stadt und dem Pkw von Jens Grabow den Parkplatz nach kurzem Beziehen unserer Unterkunft wieder verlassen zu können, aber dann wurden die Straßenverhältnisse zunehmend entspannter und wir erreichten pünktlich das Besucherbergwerk Wettelrode bei Sangerhausen.

Hier wurde seit dem 12. Jahrhundert bis 1990 Kupferschiefer abgebaut, und das zum Teil unter schwierigsten Bedingungen. Wir konnten mit einer Schachtförderanlage 300 m tief in den Berg einfahren, eine Grubenbahn brachte uns 1000 Meter vor Ort um dort die Abbauentwicklung von den Anfängen bis zur Neuzeit vorgeführt und erläutert zu bekommen. Nach Beendigung der Grubenfahrt konnten wir im Haldenbereich verschiedene Geräte besichtigen, die in den letzten Jahren die Abbautechnik wesentlich rationalisiert haben.

Nach entspannter Rückfahrt auf der Autobahn Leipzig-Göttingen entlang der Ausläufern des Südharzes wurde in Walkenried das Quartier voll in Beschlag genommen und das Abendessen war eine willkommene Stärkung und Pause zugleich.

Danach ging es wieder auf die 'Piste': Ziel war jetzt das Eislaufstadion in Braunlage, wo Disco-Musik zum Schlittschuhlaufen animierte. Dazu die passende Beleuchtung: Es war toll und selbst Fast-Anfänger wagten sich auf das Eis. Nach Rückfahrt nach Walkenried endete der Abend bei Tabu-Spiel und gemütlicher Runde.

Ausgeruht trafen sich alle wieder am Sonntagmorgen um 8.30 Uhr zum reichhaltigen Frühstück, um danach gestärkt zur Rodelpartie in Hohegeiss aufzubrechen. Bei idealen Schnee- und Wetterverhältnissen konnte sich hier jeder austoben. Sogar eine Rodelrampe wurde gebaut und getestet. Doch leider wurde es bald wieder Zeit, das herrliche Schlittenfahren zu beenden und zur Unterkunft zurückzufahren.

Jetzt begann wieder emsiges Treiben: Sachen packen, aufräumen, kochen, verladen, eben Aufbruchsstimmung. Nach herrlichem Mittagessen, das uns Kirsten und Jens zubereitet hatten, wurden die letzten Sachen verladen und das Quartier gründlich gereinigt. Auch das musste sein, genau wie der Eintrag in das Gästebuch der DLRG-Ortsgruppe Walkenried und das obligatorische Abschlussfoto an der Pforte zum ehemaligen Gefängnishof.

Die Rückfahrt verlief zügig und nachdem auf der Raststätte in Hildesheim noch einmal ausgiebiges Shoppen möglich war, ging es dann doch zügig zurück in die Sünteldörfer. Das individuelle Zurückbringen der Teilnehmer war eine gute Idee, erwies sich aber doch dann schlussendlich als sehr mühsam, zumal einige Teilnehmer Schwierigkeiten hatten, uns in der Dunkelheit zu Ihrem Wohnhaus zu lotsen. Aber letztendlich hat das auch ohne jeden Schaden geklappt und müde und ich denke, voller neuer Eindrücke und auch zufrieden sind die Kinder wieder in ihren eigenen Betten eingeschlafen. Die älteren Teilnehmer und Betreuer kümmerten sich anschließend noch um ausladen und wegräumen und Rücktransport von Anhänger und Fahrzeugen. Ende gut - Alles gut.

Herzlichen Dank allen Betreuern und Mitarbeiter, insbesondere geht der Dank an Kirsten Beißner und Jens Grabow, die von Anfang an mit mir die Fahrt geplant haben und bis zum Ende voll aktiv in der Verantwortung waren. Auch herzlichen Dank an Wolfgang Ulbricht, Mirko Diekmann und Niklas Zimmermann, die immer hilfsbereit uns 3 Betreuer unterstützt haben. Es war eine tolle Truppe, eine super Gemeinschaft.

Und in einem waren sich alle Teilnehmer einig: Es war eine tolle Tour und im nächsten Jahr gehtís wieder zur Winter-Erlebnistour in den Harz.

Herm Henkel, 1.Vors.